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Besuch der Universität Bielefeld

Eintrag vom 27. März 2026

Am 25.03.2026 ging es für uns, die Q1, schon früh los. Kurz nach acht starteten wir gemeinsam mit unseren Beratungslehrkräften Herrn Anker, Frau Dammann, Herrn Hußmann und Frau Renaud in Richtung Universität Bielefeld.

Die Vorfreude auf einen spannenden Einblick ins Studierendenleben war groß, auch wenn die Anreise zunächst etwas holprig verlief: Unser Zug hatte etwa 20 Minuten Verspätung und zusätzlich war die Straßenbahn auf den letzten zwei Stationen gesperrt, sodass wir das letzte Stück zu Fuß zurücklegen mussten. Das sorgte zwar kurz für Stress, brachte uns aber auch direkt ein bisschen Campus-Feeling.

An der Universität angekommen, fiel uns sofort der große Umbau auf, der dort aktuell stattfindet und voraussichtlich noch etwa vier Jahre dauern wird. Trotz der Baustellenatmosphäre konnten wir einen guten Eindruck vom Campus gewinnen.

Von 10:00 bis 11:30 Uhr nahmen wir an dem Informationsvortrag „Auf dem Weg ins Studium“ teil, bei dem uns grundlegende Informationen zum Studium vermittelt wurden. Dieser wurde von einer wissenschaftlichen Hilfskraft und einer Studentin gehalten, die ihre eigenen Erfahrungen mit uns teilte. Das machte den Vortrag besonders interessant und authentisch, da wir nicht nur theoretische Informationen bekamen, sondern auch persönliche Einblicke in den Studienalltag.

Nach so vielen neuen Eindrücken hatten wir uns eine Pause verdient. Von 11:30 bis 12:15 Uhr ging es in die Mensa oder Cafeteria zum Mittagessen. Dort konnten wir das typische Uni-Leben ein wenig selbst erleben.

Anschließend besuchten wir von 12:15 bis 13:00 Uhr eine Probevorlesung. Dabei konnten wir zwischen verschiedenen Fachrichtungen wählen: Mathematik bei Dr. Daniel Frohn, Germanistik bei Dr. Jana Häussler, Linguistik bei Dr. Arndt Riester und Gesundheitswissenschaften bei Paul Hennrich.

In den Gesundheitswissenschaften ging es um Arzneimittel, warum sie eine besondere Rolle spielen und wie ihr Zulassungsverfahren abläuft – inklusive Themen wie Patente sowie Marktformen wie Monopol, Oligopol und Polypol. In der Linguistik beschäftigten wir uns mit der Frage, wie lange es Sprache schon gibt, ob Tiere ebenfalls „sprechen“ können und worin sich menschliche und tierische Kommunikation unterscheiden. Außerdem wurde deutlich, dass Kommunikation über weit mehr als nur Lautsprache geschieht. Die Germanistik-Vorlesung war eher wie ein Rätsel aufgebaut: Uns wurde eine neue Sprache vorgestellt und wir sollten herausfinden, wie bestimmte Wörter, zum Beispiel „schlafen“, darin heißen. Gleichzeitig wurde diskutiert, wie schwer es für andere wäre, deutsche Wörter zu erschließen. In der Mathematik drehte sich alles um Symmetrie, genauer gesagt um Punkt- und Achsensymmetrie.

Ab 13:15 Uhr konnten wir zwischen einer Campusführung mit Studierenden und einer Einführung in die Nutzung der Universitätsbibliothek wählen. Während die Bibliothekseinführung eher ein Vortrag über Aufbau und Organisation war, gestaltete sich die Campusführung besonders lebendig. Die Studierenden erzählten viel aus ihrem Alltag, zeigten uns wichtige Orte und gaben uns einen realistischen Einblick ins Studierendenleben.

Unser gemeinsamer Tag endete gegen 14:15 Uhr, als wir uns wieder auf den Heimweg machten – diesmal mit vielen neuen Eindrücken und vielleicht auch ersten Ideen für die eigene Zukunft. Zum Abschluss haben wir den gelungenen Unitag noch mit einem gemeinsamen Foto festgehalten, das uns sicher noch lange an diesen besonderen Ausflug erinnern wird.

Emely Meinert

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