Klasse 7g im Wald
Eintrag vom 23. Mai 2026
Am Montag, dem vierten Mai, ging es für uns, die Klasse 7G, nach Ringelstein. Nach etwa anderthalb Stunden Busfahrt erreichten wir das Jugendwaldheim Ringelstein, wo wir die nächsten fünf Tage verbringen würden. Nachdem wir die Mitarbeiter dort kennengelernt hatten, bezogen wir unsere Zimmer und begannen mit dem Auspacken.
Zwanzig Minuten später trafen wir uns erneut für das Besprechen der Regeln und einen Rundgang, um das Gelände vom Waldheim kennenzulernen. Danach machten wir uns auf den Weg zum Holzlager des Waldheims, um den Holzvorrat für die Woche zu holen. Nach einer unterhaltsamen Fahrt im Anhänger luden wir das Holz in diesen und machten uns anschließend zu Fuß auf den Weg zurück in unsere Unterkunft. Dann liefen wir etwas durch den Wald, um Pflanzen zu beschaffen, die wir in unserem Unterricht am Abend bestimmten. Nach unserem ersten Tag in Ringelstein verbrachten wir abends noch ein bisschen Zeit als Klasse und gingen schließlich schlafen. Dienstagmorgen begann der Tag mit dem Tisch- und Heizdienst, was jeden Morgen so war. Der Tischdienst war auch mittags gefragt. Nach dem Frühstück trafen wir uns im Unterrichtsraum und lernten etwas darüber, was Wald überhaupt für uns ist. Als der Unterricht vorbei war, machten wir uns bereit für unseren ersten praktischen Waldeinsatz, für welchen wir in drei Gruppen eingeteilt wurden. An diesem Tag begann eine Beispielgruppe mit der Rasenpflege, die Unkraut zupfen, Bäume umpflanzen und Erde verteilen beinhaltete. Diesen Aktivitäten gingen wir etwa zwei Stunden nach, bevor wir zum Jugendwaldheim zurückkehrten, um Mittag zu essen. Nach dem Essen begaben wir uns in die Werkstatt, wo wir unsere eigenen Brettspiele herstellten. Zur Auswahl standen Tic Tac Toe, Mensch ärger dich nicht, ein Leiterspiel und Mühle. Dabei konnten wir uns kreativ austoben. Später folgte das Abendessen und erneut Unterricht. Am Morgen des dritten Tages begannen wir nach dem Frühstück mit einer Unterrichtsstunde zum Thema Bäume bzw. Baumarten. Danach folgte wieder die Arbeit in Gruppen. Die Beispielgruppe hackte Holz, wobei wir auch mit dem Hund Pepe spazieren gehen durften. Nachdem das Holz gehackt und auf dem Anhänger verladen worden war, fuhren wir zum Holzlager, wo wir es wieder ausluden. Beim Arbeiten fiel uns nicht auf, dass Pepe irgendwann verschwand. Nachdem das Holz abgeladen worden war, begannen wir ihn zu suchen, jedoch ohne Erfolg. Nach einer Fahrt auf dem Anhänger durch den Wald kehrten wir ohne Pepe zum Jugendwaldheim zurück, wo dieser auf uns wartete. Pepe hatte wohl keine Lust mehr und lief schonmal nach Hause. Gegen Mittag/Nachmittag begaben wir uns auf eine Wanderung zu den Bibern, die in der Nähe von Ringelstein leben. Da die Wiesen, über die wir wanderten, vom vielen Regen durchnässt waren, wurden viele Schüler/-innen mal mehr mal weniger nass. Wir sahen leider keine Biber, aber dafür angeknabberte Hölzer. Nachdem wir abends wieder eine Unterrichtsstunde hinter uns hatten, verbrachten wir den Abend teilweise damit Fußball zu schauen/hören. Am Morgen des vierten Tages fand unsere letzte Unterrichtsstunde statt, welche das Thema ,,Tiere des Waldes“ hatte. Dann gingen wir ein letztes Mal in unseren Gruppen an die Arbeit. Diesmal baute die Beispielgruppe einen Hochsitz und maß eine Hütte aus, die irgendwann auf unseren Schulhof kommen soll. Nach dem Mittagessen folgten die Ringelsteiner Walderlebnisspiele, bei denen wir uns Herausforderungen wie Nageln, Sägen, Tiere erkennen, Holz stapeln, Klettern, Brücke bauen, Wegentdeckung, Puzzlen, Riesenmikado, Hausbau und Ertasten von Gegenständen stellten. Am Abend grillten wir und machten ein Lagerfeuer, nach dem einige von uns noch Verstecken im Wald spielten. Nach unserem letzten Abend gingen wir dann schlafen, um am nächsten Morgen unsere Sachen zu packen, die Zimmer, Flure, Badezimmer und Aufenthaltsräume zu fegen. Danach folgten die Siegerehrung und die Verabschiedung. Zuletzt begann die Busfahrt zurück nach Hille. Wir fanden die Klassenfahrt wirklich toll und waren traurig, dass sie so schnell wieder vorbei war.
Ida Brockmeier, Klasse 7g
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