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Musik und Tanz verbinden: Deutsch-polnisches Begegnungsprojekt in St. Annaberg

Eintrag vom 14. Juni 2026

Eine erlebnisreiche Woche voller Musik, Tanz und neuer Freundschaften liegt hinter den 66 Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der Schulen aus Tarnów, Brück und Hille. Im Rahmen eines vom Deutsch-Polnischen Jugendwerks unterstützten Musik- und Tanzprojekts trafen sich die Teilnehmenden in St. Annaberg (Polen), um gemeinsam zu musizieren, zu tanzen und die deutsch-polnische Freundschaft zu stärken.

Im Mittelpunkt des Projekts standen zahlreiche Proben der Bands und der Tanzgruppe. Mit viel Engagement und Begeisterung arbeiteten die Jugendlichen gemeinsam an ihrem Programm. Dabei entstanden auch neue Gruppen aus den drei Schulen, die miteinander musizierten, kreative Ideen entwickelten oder einfach ihre Freizeit gemeinsam verbrachten. Sprachliche Unterschiede spielten dabei schon nach kurzer Zeit kaum noch eine Rolle – die Musik und der Tanz verbanden alle Beteiligten.

Neben der künstlerischen Arbeit blieb auch genügend Zeit, die Region kennenzulernen. Auf dem Programm standen Erkundungen von St. Annaberg, Ausflüge in die historische Stadt Krakau sowie nach Oppeln. Die gemeinsamen Unternehmungen boten viele Gelegenheiten für Gespräche, gemeinsames Eisessen und unvergessliche Erlebnisse.

Auch die Abende wurden zu besonderen Höhepunkten der Begegnungswoche. Mehrfach sorgte gemeinsames Karaokesingen für ausgelassene Stimmung und viel Spaß. Dabei wurde gemeinsam gelacht, getanzt und angefeuert – oft weit über Sprachgrenzen hinweg. Diese unterhaltsamen Stunden trugen wesentlich dazu bei, dass sich die Jugendlichen noch besser kennenlernten, Gemeinsamkeiten entdeckten und schnell neue Freundschaften entstanden.

Den Abschluss des Projekts bildete ein Konzert für Schülerinnen und Schüler der Schule in Tarnow. Dort präsentierten die Bands und die Tanzgruppen die Ergebnisse ihrer intensiven Probenarbeit und begeisterten das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm von Klassik über Justin Bieber zu ganz viel „guter Laune“.

Sowohl die Kinder als auch die Lehrkräfte fanden schnell Kontakt zueinander und verbrachten eine rundum schöne Zeit miteinander. Dazu trugen nicht zuletzt die herzlichen polnischen Gastgeber bei, die sich hervorragend um ihre Gäste kümmerten. Besonders in Erinnerung bleiben werden vielen Teilnehmenden auch die leckeren Speisen, die täglich im Pilgerhaus in St. Annaberg serviert und das herzliche Willkommen, mit der die Gruppe überall aufgenommen wurde.

Das Projekt hat einmal mehr gezeigt, wie Musik und Tanz Menschen über Ländergrenzen hinweg verbinden können. Die vielen neuen Freundschaften, die gemeinsamen Erlebnisse und die fröhlichen Karaokeabende werden den Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Autorin: Sophia Grothus, 10e

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