schatten
schatten

Stadtradeln 2026 – Verbundschule Hille fährt in der Gemeinde voran

Eintrag vom 29. Juni 2026

An einem Tag 150 Kilometer fahren – mit dem Fahrrad! Für Marik Stürzebecher und Sören Kollmeyer aus der 9h war das „normal“ während der zwei Wochen, in denen sie im Rahmen des landesweiten „Stadtradelns“ am Schulradeln der Verbundschule Hille teilnahmen. 

„Wie wir das geschafft haben? Indem wir jede freie Minute genutzt haben und uns aufs Rad gesetzt haben und in der Weltgeschichte rumgegurkt sind“, verrät Marik und sein Klassenkamerad Sören nickt bestätigend.

Wieviele Kilometer sie zwischen dem 25. Mai und 14. Juni insgesamt gesammelt haben, wird hier noch nicht verraten, aber: Man darf staunen.

Staunenswert ist grundsätzlich, dass 103 Menschen (Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern und ehemalige Lehrer) aus der gesamten Schulgemeinschaft am Schulradeln teilnahmen und wieviel Kohlendioxid dadurch eingespart wurde: Satte 1600 kg!! Was dieser abstrakte Wert bedeutet, zeigt ein kleiner Vergleich:

„1.600 kg CO₂ entsprechen ungefähr den Emissionen, die ein durchschnittliches Auto auf einer Strecke von etwa 9000 Kilometern verursacht – das ist etwa so weit wie von Frankfurt nach Lissabon und zurück.“ (Quelle: Chat GPT)

Annähernd 20.000 Kilometer sind die Teilnehmenden der Schulgemeinschaft geradelt – im Schnitt 104 Kilometer pro Person. Damit strampelte sich die Verbundschule an die Spitzenposition innerhalb der Gemeinde Hille – eine stramme Leistung!

Aber ist diese Zahl,  übrigens exakt 19.941 Kilometer, denn auch verbürgt? Auf jeden Fall! Denn täglich wurden die gefahrenen Kilometer entweder ehrlich eingetragen oder durch eine unbestechliche App gespeichert. Die allerdings nicht immer ganz vollständig aufzeichnete.

So beschwerten sich Ben Carl Kölling und Leon Elias aus der 8d darüber, dass die App von den rund 70 Kilometern, die sie mit ihren Klassenkameradinnen Samantha Drees und Emely Schröder zum Steinhuder Meer geradelt sind, nur die ersten 39 aufgezeichnet hatte. „Die fehlenden Kilometer haben wir dann per Hand nachgetragen“ konnten die Jungs das Problem lösen.

Jeder Kilometer auf dem Rad bedeutet – auch über den Stadtradelzeitraum hinaus – weniger Lärm, weniger Abgase und eine unmittelbare Verbesserung der Luftqualität rund um Schule und Wohngegenden. Nicht zuletzt auch stramme Waden und Entspannung. „Jeder Kilometer zählt“ so das Motto der Aktion und so zählte die Fahrt um die Ecke zum Bäcker genauso wie der Spurt von 150 Kilometern an einem Tag. 

Womit wir wieder bei den Einzelleistungen wären.

Als Mitglied der Oberstufe nahm sich Eske Huchzer zwischen Hausaufgaben und Klausurvorbereitungen produktive Auszeiten und erradelte den höchsten Kilometerstand ihrer Stufe mit 255  Kilometern.

Aus dem Jahrgangsteam 5 – 7 ging Eike Kollmeyer, Sörens jüngerer Bruder, als Megaradler mit 537 Kilometern hervor! 

Die vier Radelmeister*innen: Marik Stürzebecher, die Brüder Sören und Eike Kollmeyer und Eske Huchzer (v.l.n.r)

Marik Stürzebecher schlief nachts wahrscheinlich auf seinem Fahrrad, denn er fuhr in der Zeit sagenhafte eintausenvierhundertundzweiunddreißig Kilometer! (Sören lag nur knapp darunter.)

Gewonnen haben letztlich alle Teilnehmenden, denn sie zeigten uns, wie eine nachhaltige Verkehrswende vor Ort aussehen könnte. Raus aus dem Elterntaxi, rauf aufs Rad, und los.

Das Schulradeln knüpft damit an die Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (SDG’s) der Vereinten Nationen an, insbesondere an die Zielsetzungen für nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11), Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13) sowie das damit verbundene Gesundheits- und Bildungswissen (SDG 3 und SDG 4). 

Die Verbundschule Hille setzt damit ein starkes Zeichen für eine lernende, zukunftsorientierte Gemeinschaft.

Insofern sagen wir allen Teilnehmenden: Hut ab, Glückwunsch und vielen Dank für euer Engagement.

Carola Beck Juni 2026

zurück