Zukunft mit einfachen Mitteln mitgestalten
Eintrag vom 24. Juni 2026
Schülerinnen und Schüler der Verbundschule für Teilnahme an Nachhaltigkeits-Umfrage durch den Bürgermeister gewürdigt
BNE ist wichtig! Bildung für nachhaltige Entwicklung rückt für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitende der Verbundschule Hille zunehmend in den Fokus. In diesem Schuljahr nahm die Schule deshalb an einer von der Gemeinde Hille initiierten Umfrage zu Nachhaltigkeitsthemen Teil und wurde von Bürgermeister Andreas Waßmann dafür gewürdigt.
Wie wollen wir in Zukunft leben? Wie gehen wir mit unserer Umwelt um? Und was kann jede und jeder Einzelne dazu beitragen? Darauf zielten die Fragen ab, die die Gemeinde Hille im Zuge der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie in einer Umfrage stellte. Damit wandte sich die Gemeinde auch an alle Schülerinnen und Schüler der Verbundschule.
Schulleiter Dirk Schubert und Bürgermeister Andreas Waßmann zeigten sich nachhaltig beeindruckt von den zahlreichen Rückmeldungen zur Umfrage an der Verbundschule. Rund 800 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte haben sich beteiligt und damit gezeigt, dass sie Interesse am und Ideen zum Thema Nachhaltigkeit haben.

Differenziert nach Unter-, Mittel- und Oberstufe konnten die Teilnehmenden sich anonym äußern, Ideen entwickeln und möglichst konkret darstellen, was sie zu tun bereit wären. Dazu gehören die Vermeidung von Müll, der bewusste Konsum, das Einsparen von Energie aber auch der Einsatz füreinander.
Diese kleinen Schritte zur Gestaltung der eigenen Zukunft zeigen, dass Nachhaltigkeit bei jedem und jeder Einzelnen beginnt und dass vieles möglich ist, wenn man ins Tun kommt.
Die Umfrageergebnisse sind auf der Maßnahmenebene – also den konkreten Umsetzungsmöglichkeiten für abstraktere Ideen – in die Nachhaltigkeitsstrategie für die Gemeinde Hille eingeflossen.
Ausgezeichnet wurden die Klassen der Unter-, Mittel- und Oberstufe mit den meisten Teilnahmen, der größten Vielfalt an Ideen aber auch die mit der originellsten Idee, nämlich, Basketball-Körbe über den Mülleimern anzubringen: So landet der Müll eher im Korb als auf dem Boden…

Weil intensives Nachdenken viel Energie verbraucht, wurde das Engagement der Schülerinnen und Schüler mit sogenannten „Matschbrötchen“ belohnt (das sind aufgeschnittene Brötchen, in die man einen Schokokuss legt und dann zusammendrückt). Auch Bürgermeister Andreas Waßmann machte erstmals diese besondere Genusserfahrung, bevor er den Kindern und Jugendlichen für Fragen aller Art zur Verfügung stand.
Anke kleine Siemer/Carola Beck


